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Funktionsweise OPC DA AE

Für die Kommunikation zwischen den Anwendungen benutzt OPC derzeit hauptsächlich Microsofts DCOM Technologie (Distributed Component Object Model). Dank DCOM ist es für OPC-Anwendungen transparent, ob die über OPC ausgetauschten Daten von einer Anwendung im eigenen Adressraum, von einem fremden, lokalen Prozess oder auch von einem entfernt über TCP/IP angebundenen Rechner kommen. Die Übertragungs- und Zugriffsgeschwindigkeiten werden dabei DCOM-üblich kaum von unnötigem Verwaltungsaufwand ausgebremst. Die Kommunikationswege sind im folgenden Bild dargestellt:

DCOM macht anderen Anwendungen, (kompilierte) Funktionen und Objekte zugänglich. Der OPC-Standard definiert nun bestimmte DCOM-Objekte, d.h. die Funktionen/Schnittstellen, die ein OPC-Teilnehmer (über DCOM) zur Verfügung stellen muss, um mit anderen OPC-Anwendungen Daten austauschen zu können. Die für eine Implementierung notwendigen genauen Spezifikationen lassen sich frei auf der Seite der OPC Foundation herunterladen.

Funktionsweise OPC UA

OPC Unified Architecture beschreibt eine neue Generation von OPC-Servern. Diese Spezifikation befindet sich noch in Entwicklung und soll die bisherigen Spezifikationen Data Access, Alarm & Events, Historical Data Access, Data eXchange, Batch und Security vereinheitlichen. Es wird nur noch einen Adressraum mit Objekten geben, die Werte beinhalten, Alarme senden, eine Historie besitzen und wie bei DX verschaltet werden können. Die bisher recht unterschiedlichen Browse-Interfaces werden so durch ein einheitliches Browsing ersetzt. Diese neue Spezifikation beschreibt kein COM-Interface mehr, sondern eine WSDL (Web Services Description Language), die nach COM und in verschiedene Webservice-Protokolle umgesetzt werden kann, womit die Portabilität sichergestellt wird. Ebenso wird verstärkt auf Skalierbarkeit und Sicherheit Wert gelegt.

 

Zertifizierung

Die wenigsten am Markt vorhandenen OPC-Server und OPC-Clients sind durch die OPC Foundation zertifiziert, da dieser Prozess Geld kostet. Der größte Kostenblock ist der jährliche Mitgliedsbeitrag an die OPC Foundation. Das Werkzeug zur eigenen Zertifizierung eines OPC-Server ist im Rahmen der Mitgliedschaft kostenlos erhältlich. Die Liste der zertifizierten Server/Clients ist auf der Seite der OPC Foundation zu finden.

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