Die OPC DA Spezifikation richtet sich an das Bedürfnis, real-time Prozess-Control-Data mit Hilfe eines allgemeingültigen Kommunikationsstandards auszutauschen. Real-time Prozess-Control-Data beinhaltet die analoge und diskrete Information die von Field-Devices, System und Operatoren stammt. Die OPC A/E Spezifikation richtet sich an das Bedürfnis, real-time Alarm- und Event-Data über einen allgemeingültigen Kommunikationsstandard auszutauschen. Real-time Alarm- und Event-Data beinhaltet die anfallenden Bedingungen welche bei Field-Devices und Systemen sowie bei Aktionen, die Systeme und Operatoren bei der Steuerung der Prozess-Plant ausführen, entstehen.
Stellt, im Gegensatz zum fortlaufenden Dataflow beim DA, bei Bedarf Alarm- und Event-Benachrichtigungen bereit. Diese enthalten Prozess-Alarme, Operator-Aktivitäten, informative Meldungen und tracking/auditing Messages.
Die OPC Alarms- und Event-Spezifikation ist für Prozess-Automationssysteme gedacht, die Alarme und Events generieren. Ein OPC Alarms- und Events-Server wird geschrieben, um die Alarme und Events, die in einem System vorhanden sind, herauszuschreiben. Der OPC Alarms- und Events-Server erstellt die Alarme und Events nicht selber, er meldet einzig die Alarme und Events die vorgängig im System mit der Verwendung eines gemeinsamen Kommunikations-Interface definiert worden sind. Einmal definiert, werden die Alarme und Events basierend auf den Operating-Bedingungen und Aktionen, die im Prozess-Plant durchgeführt werden, automatisch generiert. Der Level in einem Prozessablauf kann einen hohen Zustand erreichen und einen Prozessalarm generieren, oder ein Operator kann eine Einstellpunktänderung an einem Level-Control-Loop vornehmen und ein Operator-Event generieren. Der OPC A/E-Server fängt diese Alarms und Events automatisch ab und macht sie für jegliche Client-Applikationen zugänglich, welche an dieser Information interessiert sind. Eine Client-Applikation, welche an einer Alarm-Subskription an einem Server interessiert ist, muss sich zuerst an den Server linken. Ein lokaler Client etabliert diese Verbindung mittels COM, ein remote Client macht die Verbindung via DCOM. Wenn der Client einen Link zum Server verlangt, wird der Server ins Memory geladen und auf dem PC ausgeführt. Wenn der Link einmal erstellt ist, kann der Client eine oder mehrere Subscriptions zu diesem Server erstellen. Auf diese Art teilt der Client dem Server mit, die Alarme und Events im System zu überwachen und sie via Callback dem Client zurückzumelden. Der Client kann wenn nötig mehr als eine Subscription zum Server machen. Er kann auch Filter-Kriterien für jede Subscription setzen. Die OPC A/E Spezifikation definiert allgemeingültige Filter-Kriterien die angewendet werden können. Die OPC A/E-Spezifikation definiert ebenso, dass dieses Filtering vom Server ausgeführt wird. Indem verlangt wird, dass der Server die Alarme und Events filtert, wird der Verkehr über den DCOM Network-Link vermindert, was wiederum die Geschwindigkeit und die Effizienz des Links erhöht.